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Dogdancing
Was ist DogDancing?
DogDancing ist eine derzeit immer beliebter werdende Sportart aus England, die aus dem dort beheimateten Obedience entwickelt wurde. Die Vorstufe wurde als "Canine Freestyle" beschrieben, mit Musik entwickelte sich dann das Tanzen des Mensches mit seinem Hund.
Wettbewerbe gibt es noch nicht in Deutschland, in der Schweiz besteht aber schon ein Reglement und 2000 wurde erstmalig ein internationales Turnier veranstaltet.
Würde ich gefragt, wie man DogDancing wohl am besten kurz und knapp beschreiben kann, so würde ich wahrscheinlich antworten: "Der Hund macht einige schöne Tricks, während er auf Musik neben seinem Menschen herläuft."
Das mag sich zwar relativ einfach anhören, es erfordert jedoch einige Arbeit, die Tricks einzustudieren und im Endschritt sehr viel Kreativität, um eine schöne Choreographie zu entwickeln.
Die Grundlage für das DogDancing ist eine relativ gut sitzende Grunderziehung, besonders das Fussgehen - sowohl an der Leine wie auch frei - sollte funktionieren. Ansonsten empfehle ich natürlich die Arbeit mit dem Clicker, da gewünschte Verhaltensweisen des Hundes leicht und schnell in spektakuläre Tricks umgewandelt werden können.
Die einzelnen Elemente
Vielen Dank an Denise Nardelli für die Erlaubnis zur Verlinkung auf ihre Seite www.dogdance.de Mit einem Klick auf den Link könnt ihr die entsprechenden Videos von Denise und ihren Hunden anschauen. Benötigt wird der Windows Media Player.
Die Fussarbeit - das Fussgehen kann sowohl vorwärts als auch rückwärts erfolgen, fortgeschritten ist dann das "seitwärts".
Der Beinslalom - hier fädelt sich der Hund durch die Beine des Menschen, während dieser normal weiterläuft. Kann auch rückwärts, seitwärts oder auf der Stelle als "Acht" gemacht werden.
Pfotenarbeit wie Winken, abwechselndes Pfotegeben oder "Abklatschen". Fortgeschritten dann der "Spanische Schritt".
Der "Twist" - Drehung des Hundes um seine eigene Achse, entweder nach im oder gegen den Uhrzeigersinn (seperate Kommandos).
Rückwärtsgehen - viele Variationsmöglichkeiten wie z.B. gleichzeitiges Rückwärtsgehen oder paarweises Rückwärtsgehen.
Die verschiedenen Sprünge - der Sprung über das ausgestreckte Bein, über die ausgebreiteten Arme oder durch den Armkreis hindurch. Sprünge sind immer publikumswirksam!
Beim DogDancing ist auch auch Distanzarbeit möglich, was beim Heelwork to Music nicht erlaubt ist.
Die Musik
Bei der Auswahl der Musik ist zu beachten, dass sie nach Möglichkeit fröhlich und etwas sein sollte, was das breite Publikum kennt. Es hat sich auch als extrem nachteilig erwiesen, wenn das Musikstück entweder zu langsam oder zu schnell war.
Um das richtige Tempo für sich und ihren Hund herauszufínden, gehen sie normal Fuss und nehmen sie das Tempo ihrer Schritte als Takt für die Auswahl des Liedes.
Und besonders wichtig - achten sie auf ihren Hund. Manchmal gibt es Lieder, die ihr Hund nicht mag und auf die er folglich auch nur wenig begeistert mittanzen wird.
Text: Saskia Bodein, Swirling Brook Australian Shepherds
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